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Greenshowroom & Ethical Fashion Show:BENU BERLIN und PHILOMENA ZANETTI: Gewinner des Mentoringprogramms für nachhaltig arbeitende Berliner Modelabels

May 23, 2017

Der Fashion Council Germany, die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie die Messe Frankfurt (Veranstalter von Greenshowroom und Ethical Fashion Show Berlin) präsentierten die beiden Gewinner-Labels des Mentoring-Programms zum Thema Nachhaltigkeit für Berliner Designer und Designerinnen: BENU BERLIN und PHILOMENA ZANETTI.

Berlin zeichnet sich durch seine Vorreiterstellung im Bereich Nachhaltigkeit aus und kommt wie keine andere europäische Metropole dem immer lauter werdenden Ruf nach Nachhaltigkeit in der Modebranche nach. Viele Modelabels haben großes Interesse, ihre Kollektionen zu fairen Bedingungen und umweltschonend herzustellen. Zunehmend mehr Konsumenten achten bei dem Kauf darauf, unter welchen Bedingungen und in welcher Region Kleidungsstücke produziert wurden.

Zudem ist Berlin der Standort starker Onlinehändler und aufstrebender Modelabels sowie mit der Berlin Fashion Week Heimat der wichtigsten Leitveranstaltung im Modebereich. Auch in Sachen innovativer Anwendungen im FashionTech und Smart Wearables-Bereich ist in Berlin eine interessante Entwicklung festzustellen, die von aufstrebenden Unternehmen und Networking-Plattformen getragen wird.

Deswegen wurden im April 2017 Berliner DesignerInnen zur Bewerbung für das Mentoring-Programm aufgerufen. Voraussetzungen waren neben dem Ruf nach Nachhaltigkeit des gesamten Produktionsprozess, dass die Talente mit ihrer eigenen Marke in Deutschland ansässig sind und seit mindestens drei und nicht länger als zehn Jahre mit ihrem Label auf dem Markt sind. Aus den zahlreichen Bewerbungen gingen fünf Finalisten hervor, die im Mai 2017 ihre Labels einer Top-Jury - bestehend aus nationalen Design- und Nachhaltigkeitsexperten - präsentierten: BENU BERLIN, FARRAH FLOYD, MAQU, PHILOMENA ZANETTI und SCHMIDTTAKAHASHI.

Jury-Mitglieder:
Mandie Bienek (Vorstandsmitglied des Fashion Council Germany),
Olaf Schmidt (Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt), Tanja Mühlhans (Leitung des Fachgebiets Kreativ- und Medienwirtschaft / Projekt Zukunft der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe), Angele Zettner (Leitung kreativer Einkauf Manufactum) und Melissa Drier (freie Modejournalistin und Deutschlandkorrespondentin WWD).

GEWINNER-LABELS 2017

BENU BERLIN
Das Ägyptische Fabelwesen Benu, auch bekannt als der Phönix aus der Asche, wird voller Kraft und Jugend wiedergeboren. Dieses kraftvolle Geschöpf inspirierte Karen Jessen bei der Gründung des Labels 2012. BENU BERLINs Vision ist die Schneiderkunst in Berlin wiederzubeleben und Mode in einen bewussten Konsumkontext zu transportieren. Dafür nimmt sich die Designerin ausergewöhnlichen Techniken und konsequenter Materialmanipulation an und transferiert Streetwear in tragbare Kunst.

PHILOMENA ZANETTI
PHILOMENA ZANETTI kreiert nachhaltige Mode höchster Qualität. Das Label von Julia Leifert steht für gut designte und handgemachte Kleidungsstücke mit nachhaltigem Lifestyle. Die Designerin lehnt die Schnelllebigkeit der Mode ab, konzentriert sich auf den Einsatz hochwertiger, natürlicher Materialien, wie Peace Silk und Bio-Wolle. Leder und Pelz finden in ihren Kollektionen keinen Platz.

Neben dem Mentoring-Programm und den Workshops durch Experten im Kreativ-, Produktions- und Vertriebsprozess als auch im Strategie- und Medienbereich ermöglicht die Messe Frankfurt den ausgewählten Modelabels eine Teilnahme am Messe-Duo Greenshowroom/Ethical Fashion Show Berlin.

Fashion Council Germany
Der Fashion Council Germany ist die Interessenvertretung für Mode designed in Germany. Im Januar 2015 auf Initiative nationaler Branchenexperten in Berlin gegründet, setzt sich der Fashion Council Germany für deutsches Modedesign als Kultur- und Wirtschaftsgut ein und fördert Designnachwuchs aus Deutschland. Der Fashion Council Germany unterstützt die positive, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung sowie internationale Bedeutung der
deutschen Modeindustrie und deren Nachwuchs. Vor diesem Hintergrund leistet der Council essentielle Lobbyarbeit in Politik, Wirtschaft und Kultur, steuert nationale Modeaktivitäten und betont die globale Relevanz des deutschen Modedesigns im Ausland. Für den Fashion Council Germany ist die Förderung junger Talente von besonderer Bedeutung.
www.fashion-council-germany.org

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Berlin
Mit Zuschüssen über 10 Millionen Euro und tatkräftiger Unterstützung hat das Land seit 10 Jahren zu der erfolgreichen Entwicklung der Modelandschaft beigetragen. Über 2.500 Unternehmen der Modewirtschaft erwirtschaften inzwischen über 4,3 Milliarden Euro Umsatz jährlich. Viele Wirtschaftsförderprogramme sind in den letzten Jahren geöffnet worden. Die Berlin Fashion Week hat sich fest im internationalen Kalender etabliert. Nachhaltigkeit spielt für die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe in allen Wirtschaftszweigen eine besondere Rolle.
www.senweb.berlin.de

Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Rund 2.400 Mitarbeiter an 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 640 Millionen Euro. Mit ihrem „Texpertise Network“ ist die Messe Frankfurt zugleich der weltweit führende Veranstalter von Textil- und Textiltechnologiemessen. Rund 50 Veranstaltungen, darunter internationale Leitmessen wie Heimtextil, Techtextil, Texprocess oder Intertextile, zählen zum globalen Portfolio, mit dem die Messe Frankfurt an den Hotspots der Mode- und Textilindustrie präsent ist – etwa in Berlin, Paris, New York, Schanghai, Moskau und Tokio.
www.texpertise-network.com / www.messefrankfurt.com

 

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