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Neonyt: Symbiose der Kontraste

06.12.2018

Wasser und Wüste. Wohlstand und Armut. Technik und Natur. Auf seinen Reisen bewegt sich der moderne Nomade zwischen den Welten und klimatischen Extremen. Die Umwelt ist ein ständiger Begleiter. Mal unberührt in ihrer atemberaubenden Schönheit, mal bedroht durch menschliche Eingriffe. Die Gegensätze verschmelzen in den AW19/20-Kollektionen der Aussteller der Neonyt Trade Fair.

Müll wird zu Mode, Mode zu Mehrwert. Neue Technologien treiben nachhaltige Innovationen, wie revolutionäre Recyclingmethoden nach dem Motto „Trash is the good news“, an. Die emotionale Beziehung des Menschen zum Meer spielt in den Kollektionen eine zentrale Rolle. Hightech-Stoffe aus recycelten Fischernetzen bringen den ambivalenten Umgang mit der Ressource Wasser zum Ausdruck. Auch die Farbwelten kontrastieren. Sand, Ton, Lehm – Erdtöne bilden die Basis der Herbst-/Winterkollektionen. Gelbe Mostrich-Töne, dunkles Mokka und sattes Bordeaux setzen warme Akzente, Tintenblau vom Grund des Meeresbodens gibt Tiefe. Achtsamkeit ohne Verzicht – die Sustainable Fashion Brands der Neonyt zeigen während der Berlin Fashion Week wie innovativ nachhaltige Mode im Hier und Jetzt aussieht.

Ecoalf
Tech Nature

Neue Technologien nutzen, Ressourcen schützen. Die spanische Brand Ecoalf ist Vorreiter in Punkto Recycling und steht für moderne Athleisure. Die sportiven Performance-Looks sind längst über das Outdoor-Segment hinaus gewachsen und in urbanen Street Styles angekommen. Lässige Steppjacken, Oversized-Strick und cleane Sneakers sind Key Pieces der Kollektionen von Ecoalf. Nach dem Motto „Upcycling the Oceans“ reduzieren Sneakers aus Ocean Waste den CO2-Fußabdruck mit jedem Schritt. Das Obermaterial der Schuhe ist aus Plastikflaschen, die Sohle der Turnschuhe besteht aus Algen. Über dreihundert Stoffe hat Ecoalf bereits aus Abfällen entwickelt. Doch damit nicht genug: Die Urban- und Activewear-Brand hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 daunenfrei zu werden und verwendet für die AW19/20-Kollektion vegane Synthetik-Füllungen. Nachhaltiger Lifestyle durch neuste High-Tech-Materialien – die Zukunft ganz nah.

Rhumaa
Reflection of our Time

Müll, verschmutzte Ozeane, schmelzende Pole – die Message der neuen Kollektion von Rhumaa ist eine politische. Dass diese hochmodisch umsetzbar ist, beweist das niederländische Label mit modernen Silhouetten, luxuriösen Stoffen und abstrakten Prints. Letztere sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit dem südafrikanischen Künstler Fernando Badiali, der Plastikabfälle an Stränden und Häfen der Regenbogennation fotografiert hat: „I spend so much time shooting South Africa's beaches and Harbour areas and I'm often standing in trash while shooting a beautiful scene. It’s a reflection of our time and people need to see what I see”, sagt Badiali. Kurvige Schnitte erinnern an Wellen, Sandtöne und Meeresblau bilden die Grundlage des Farbkonzepts. Eine Hommage an unsere Ozeane.

Cossac
Modern Vintage

Die AW19/20 Kollektion von Cossac oszilliert zwischen Gestern und Morgen, Vergangenheit und Zukunft. Designed in London und made in Europe imaginiert die Designerin Agatka Kozak klassische Materialien und Muster neu und setzt sie in einen modernen Kontext. Vintage-inspirierte Jacquards und recycelter Tweed treffen auf trendige Karomuster und voluminösen Strick aus Bio-Garnen. Fließende Micro-Modal- und gewebte Tencel-Stoffe runden das Bild ab, verleihen feminine Geschmeidigkeit und moderne Glätte. Black is back und wird durch Retro-Neutrals ergänzt – von Smokey Grey über Cashew Cream bis hin zu Dusky Sage. Zeitlos und dennoch am Puls der Zeit ist bei Cossac kein Widerspruch.

Wild Fawn
Fine Line

Filigran wie ein Bleistiftstrich auf dem Papier. Emma Barnes übersetzt mit ihrem Schmucklabel Wild Fawn ihre Leidenschaft zu Zeichnen in Silber- und Gold. Mal kreiert sie puristische Ohrringe aus verschlungenen Silberfäden, mal lässt sie zierliche Ringe von feingliedrigen Ketten hängen. Ihre Formsprache ist stets dezent, modisch und zeitlos. Für AW19/20 hat sich Barnes von Schmuck aus der römischen Antike inspirieren lassen und mit neuen Formen und Materialien experimentiert. Perlen glänzen an goldenen Kreolen, gehämmerte Ringe wecken Assoziationen römischer Münzen. Gefertigt werden die Schmuckstücke ausschließlich aus recyceltem Silber und Fairtrade Gold, in liebevoller Handarbeit in London.

Peregrine
Play on Tradition

Made in England - vom Design bis zur letzten Naht. Die Geschichte des britischen Familienunternehmens Peregrine geht bis in das 18. Jahrhundert zurück. Heute werden die Strickkollektionen in Bristol designt und in enger Zusammenarbeit mit der Produktion in Manchester realisiert. Peregrine verwendet ausschließlich Naturfasern und setzt damit auf die Performance-Qualitäten der Natur: Die Pullover sind aus hochwertiger, wärmeregulierender Merinowolle gefertigt, die charakteristisch britischen Outdoor-Jacken aus Baumwolle werden durch einen Wachsüberzug wetterfest – und bleiben dennoch uneingeschränkt atmungsaktiv. Für die kommende Kollektion hat Peregrine Klassiker der englischen Mode durch Colourblocking und Patchwork neu belebt. Das Ergebnis sind zeitgenössische Essentials für Modern English Gentlemen, die nicht zwischen Stadt und Land wählen wollen.

Studio Elsien Gringhuis
Easy to Wear - Everywhere

Funktionalität und Formschönheit – dies vereinen die Designs des niederländischen Studio Elsien Gringhuis. Für fallende Temperaturen hält die neue Kollektion Layerings und Thermowesten bereit. Sportlich-schicke Silhouetten wie oversized Sweater und moderne Trenchcoats verleihen den Looks einen modernen Twist. Kräftige Rottöne, gelbe Highlights und ein dunkles Tintenblau erzeugen Strahlkraft. Neu dabei: Ein weißer Hemdenstoff aus Baumwolle, der durch das spezielle Verspinnen der Garne, die Webart und ein nachhaltiges Finishing gegen Flecken und Schweiß unempfindlich ist. Selbst verschütteter Rotwein hinterlässt keine Spuren. Weniger Waschen, weniger Wasserverbrauch. So schön, so nachhaltig.

Jan ’n June
Modern Minimalist

Zwei Hamburgerinnen, zwei Gläser Wein, eine Idee. So in etwa sah die Geburtsstunde des Labels Jan ’n June aus, das Anna Bronowski und Juliana Holtzheimer 2014 mithilfe eines Crowdfundings gründeten. Neben zertifizierter Bio-Baumwolle verwenden die Designerinnen Tencel und recycelte Stoffe – beispielsweise Polyamid aus Meeresmüll von sogenannten Geisternetzen. Produziert wird fair in Polen, in einer familiengeführten Näherei. Das Kennzeichen von Jan ’n June sind Hangtags mit QR-Codes, die den Kunden nach dem Scannen Auskunft über Materialien, Zertifizierungen und die Herkunft der Produkte geben. Neben der AW19/20-Damenkollektion, präsentieren die Designerinnen auf der Neonyt erstmalig auch eine Linie für Männer. Die minimalistische Casual Wear in gedeckten Farben wie Navy und Grau ist aus komfortablen Sweat- und Jerseystoffen. Ein Key Piece der neuen Linie: Ein lässiges Hemd aus marineblauem Kordstoff mit leichtem Glanz.

NEONYT
Neonyt, der globale Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation (15. – 17.01.2019) setzt sich zusammen aus der Neonyt Trade Fair, den Konferenzen Fashionsustain by Messe Frankfurt und #Fashiontech by Premium Group sowie dem Design-Thinking-Format Thinkathon, der Neonyt Fashion Show, Showcases, dem Influencer- und Blogger-Event Prepeek, Networking-Veranstaltungen und nicht zuletzt der Neonyt Party. Der Hub löst das bisherige Messe-Duo Ethical Fashion Show Berlin und Greenshowroom ab. Organisator von Neonyt ist die Messe Frankfurt, die mit rund 50 Textilmessen in Europa, Afrika, Asien und Amerika weltweiter Marktführer für Fachmessen der Textilbranche ist.

www.neonyt.com

ANSPRECHPARTNER PRESSE:
KERN.
Katharina Koch
Tel: +49 69 65 00 88 65
E-Mail: hello@kern.consulting

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HINTERGRUNDINFORMATION MESSE FRANKFURT:
Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress- und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Mehr als 2.400 Mitarbeiter an 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 669 Millionen Euro. Mittels tiefgreifender Vernetzung mit den Branchen und eines internationalen Vertriebsnetzes unterstützt die Unternehmensgruppe effizient die Geschäftsinteressen ihrer Kunden. Ein umfassendes Dienstleistungsangebot – onsite und online – gewährleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualität und Flexibilität bei der Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung. Die Servicepalette reicht dabei von der Geländevermietung über Messebau und Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent. Weitere Informationen:
www.messefrankfurt.com  |  www.congressfrankfurt.de  |  www.festhalle.de

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