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Neonyt Trends SS20: Mut und Neugier.

05.06.2019

Nachhaltigkeit kann vieles bedeuten. Und sie muss viel bedeuten, um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden. Angefangen bei innovativen Materialien wie Rosenviskose oder recyceltem Meeresmüll über faire und langanhaltende Kooperationen über Ländergrenzen hinweg bis hin zu neuen Tools, die Transparenz über Umweltauswirkungen schaffen: Es gibt diverse Wege, dieser Aufgabe zu begegnen.

So unterschiedlich die Ansätze sind, eines haben die Labels, die sich auf der diesjährigen Sommer-Edition der Neonyt, der weltweit größten Messe für Sustainable Fashion, versammeln, gemeinsam: Die Überzeugung, dass sich etwas grundlegend ändern wird. Mit Mut und Neugier widmen sich die Fair Fashion-Brands der Neonyt dem Wandel und zeigen während der Berlin Fashion Week, wie innovativ nachhaltige Mode heute ist.

A Beautiful Story
Made by hand.

Die Geschichte des Schmuck-Labels A Beautiful Story beginnt vor 10 Jahren. Die  Niederländerin Cathelijne Lania schließt sich mit der kleinen, unabhängigen Silber-Schmiede „Artisans Workshop“ aus Kathmandu, Nepal, zusammen und legt damit den Grundstein für eine Zusammenarbeit, die das Leben der Mitarbeiter nachhaltig verändert.
Das Label fokussiert sich auf fairen Handel: A Beautiful Story schafft Arbeitsplätze und bietet damit vielen nepalesischen Familien ein besseres Leben. Das strebt das Unternehmen auch zusammen mit einer zweiten unabhängigen Werkstatt in Nepal, „Beads for Life“, an.

Seit 2007 sind deren Gründerin Nimidiki Sherpa und ihre stetig wachsende Anzahl der mittlerweile 40 Künstlerinnen Teil der Erfolgsgeschichte des Amsterdamer Labels. Das gemeinsame Ziel: die Förderung der finanziellen Unabhängigkeit von Frauen in Nepal. Diese positive Energie spiegelt sich auch im Design: Von kleinen Symbolen wie einer Libelle oder einem Baum des Lebens über Zitate wie „keep growing“ bis hin zu Edelsteinen wie Rosenquarz oder Lapislazuli – die Schmuckstücke oszillieren zwischen Verspieltheit und Eleganz und stehen für Lebensinhalte wie Freundschaft, Wachstum oder Harmonie.

SKFK
Impact Calculator.

Im Angesicht der Folgen des Klimawandels fordert das spanische Label SKFK Einzelpersonen und Unternehmen zum Handeln auf. Statt den blinden Kaufrausch zu zelebrieren, möchte die DOB-Marke Konsumenten dazu anregen, über die tatsächliche Macht ihrer Kaufkraft nachzudenken.

Dafür liefern sie ein Tool: Den Carbon Footprint Calculator. Zusammen mit dem in Frankreich ansässigen Expertenteam CycleEco hat SKFK seine Lieferketten acht Monate lang untersucht, um die Umweltauswirkungen seiner Produkte zu verstehen. Vom Rohstoff bis zum „end of life“ eines Produktes können Interessierte sich über das Tool nun die Kohlenstoffemissionen einzelner Kleidungsstücke anzeigen lassen und diese mit dem Industriestandard vergleichen. Und damit nicht genug: Von der Zielsetzung, im kommenden Jahr zu 100 Prozent Low-Impact-Garne zu verwenden, über die Null-Lufttransport-Richtlinie für die Produktion bis zu Hangtags aus recycelter Baumwolle: Das Modelabel arbeitet stets daran, sein ganzheitliches Konzept zum Thema Nachhaltigkeit weiter zu verbessern. Auch mit seinem Design trifft SKFK den Zeitgeist: Funktional, gemütlich, zeitlos – inspiriert von Kunst und Kultur stehen die Kleidungsstücke für einen urbanen Lebensstil.

Boochen
Blue Ocean Obsessed.

Die Liebe zum Meer, zum Surfen und zur Mode verbindet zwei Hannoveranerinnen.  Gemeinsam verfolgen Anna Chevalier und Jingjing Qi das Ziel, unsere Ozeane vor Verschmutzung zu schützen und gründen das Sportswear Label Boochen.

Aus Meeresabfällen entsteht eine moderne Kollektion mit leuchtenden Prints. Verwendet werden ausschließlich recycelte Materialien wie Econyl-Fasern, die aus alten Nylon-Abfällen aus dem Meer entstehen. Kombiniert mit strapazierfähigen Lycra-Fasern überzeugt das Material mit seiner Langlebigkeit. So bringt Boochen Nachhaltigkeit und Farbe in die Welt der Surfwear. Die Kollektionen sind zudem untereinander kombinierbar und beidseitig tragbar – daher lassen sich viele verschiedene Looks kreieren. Und nicht nur für intensive Surfing-Sessions eignen sich die Bikinis und Leggins, auch beim Yoga oder
Workout sind sie nachhaltige Begleiter.

Like a bird
Spurenlos.


Ein Kleid, das nach Rosen duftet? Das präsentiert das DOB-Label Like a bird aus Nordrhein-Westfalen.

Seit der Firmengründung im Jahr 2010 arbeitet die Gründerin Tanja Kliewe-Meyer eng mit einem GOTS-zertifizierten, portugiesischen Stoffhersteller zusammen. Durch diesen entdeckte sie die Stoffinnovation Rosenviskose, welche sie im April 2019 mit der neuen Kollektion „Friendly Rose“ in den deutschen Markt einführte. Die Faser wird aus den Blättern ökologisch angebauter Rosen gewonnen und mit Baumwolle zu einem seidigen, pflegeleichten Mischgewebe weiterverarbeitet.

Ein Material mit Pluspunkten: Der kostbare Rohstoff verleiht den Kleidungsstücken einen unvergleichlichen Rosenduft. Die gradlinig geschnittenen, puristischen Tuniken, Blusen und Kleider der limitierten Kollektion sind zudem kompostierbar und können ohne Rückstände in den ökologischen Kreislauf zurückgeführt werden. Auch darüber hinaus setzt Tanja Kliewe-Meyer auf innovative Materialien: Die neuen Modelle bestehen aus Seaqual, einem Polymer aus recyceltem Plastik aus dem Mittelmeer.

Lovjoi
Organic Revolution.

Warum achten wir nur darauf, was wir zu uns nehmen, überdenken aber nicht, was wir auf der Haut tragen? Diese Frage stellte sich Verena Paul-Benz, Inhaberin eines Bio-Supermarktes, im Jahr 2014.

Getrieben von dem Anspruch neue Lösungen zu finden, gründete sie das DOB-Label Lovjoi auf der schwäbischen Alb. Seit dem Frühjahr 2019 vertreibt das Label auch eine Unterwäschelinie – fair produziert in Europa aus recycelten und natürlichen Materialien.

Es geht um Frauen, ihre Bedürfnisse und ihre Zukunft. Bei der Entwicklung von Lovjoi Intimates arbeitete das Unternehmen mit innovativen Technologien, um langlebige BH-Schalen zu entwerfen, die völlig ohne gesundheitsschädlichen Polyurethanschaum als Füllstoff auskommen. Von sportlich, funktional bis sexy, filigran – die zeitlos eleganten Lieblingsstücke überraschen mit besonderer Schnittführung und aufregenden Details. Um der großen Nachfrage nach nachhaltiger Unterwäsche in allen Größen gerecht zu werden, erweitert das Label die Intimates-Kollektion aktuell um E-, F-, G- und H-Cups. Dabei bleiben sie ihrem Motto treu: Made with Love, filled with joy.

Wunderwerk
Der neue Standard.

„In der Zukunft wird es ausschließlich nachhaltige Mode geben und organic cotton als selbstverständlich gelten“ – so lautet die Überzeugung des Düsseldorfer Modelabels Wunderwerk.

Eine Marke, die in der Männer- und Frauenmode neue Maßstäbe setzt. Das Label steht nicht nur für einen großstadtgeprägten, schlichten, skandinavisch angehauchten Stil. Gleichzeitig gehören für Wunderwerk Werte wie soziale Verantwortung, der Schutz der Umwelt und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit untrennbar zusammen. Deshalb wird für die Herstellung jedes Kleidungsstücks darauf geachtet, mit so wenig Chemikalien, Wasser und Energie wie möglich auszukommen. Bereits 2013 setzte das Unternehmen mit einer frei von toxischen Chemikalien wie Chlor und Kalium Permanganat gefertigten, fairen, nachhaltigen und veganen Jeans einen Meilenstein in der nachhaltigen Modebranche. Wunderwerk schaffte es, den Wasserverbrauch in der Jeans-Produktion auf maximal 10 Liter zu reduzieren. Neuerdings wird dieses Wasser auch aufbereitet und für die weitere Produktion wiederverwendet. Außerdem verpackt Wunderwerk die Jeans nicht in Polybeutel, sondern bindet sie für die Versendung mit einem Bändchen aus Biobaumwolle zusammen. Damit zeigt das Label, wie es Verantwortung für die Zukunft übernimmt.

Mamita
Botanical Skincare Naturverbunden.

„Die Haut ist mit den Emotionen verbunden und spiegelt das Innere wider.“ So lautet der Grundsatz, nach dem die Kosmetikmarke Mamita Botanical Skincare ihr Tun  ausrichtet.

Sorgsam pflücken die Mitarbeiter in den sanften Hügeln des Collserola Nationalparks ausgewählte Pflanzen, um daraus Hautpflege nach höchsten Ansprüchen zu kreieren.
Achiote-Samen, Aloe Vera, Rosmarin und Salbei: In den Mamita-Produkten treffen Blumen aus dem Mittelmeerraum auf traditionelle lateinamerikanische Gewürze, die Elisenda Monté zur Zeit der Gründung der Marke in Argentinien entdeckte. Zurück in ihrer Heimatstadt Barcelona werden die Zutaten in lokalen Manufakturen achtsam zu hochwertigen Hautpflege-Produkten wie reinigenden Tonic-Elixieren, revitalisierenden Ölen oder beruhigenden Masken verarbeitet. Im Zentrum steht die Verbindung zur Natur und das Verständnis, dass der Mensch ein Teil davon ist. Deshalb werden alle Inhaltsstoffe nach Möglichkeit aus biologischem Anbau bezogen und nicht an Tieren getestet. Um dem nachhaltigen Ansatz gerecht zu werden, werden die Kosmetikbehälter neuerdings aus Glas hergestellt. Die verschiedenen Formen sind dabei von weiblichen Körpern inspiriert und in ein minimalistisches, klares Design übersetzt.

Texte und Bilder zum Download:
m-es.se/c6ZL

Ansprechpartner Presse:

KERN.
Mira Hein
Tel: +49 69 65 00 88 65
E-Mail: hello@kern.consulting

Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Messe Frankfurt ist der weltweit größte Messe-, Kongress- und Eventveranstalter mit eigenem Gelände. Mehr als 2.500* Mitarbeiter an 30 Standorten erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 715* Millionen Euro. Mittels tiefgreifender Vernetzung mit den Branchen und eines internationalen Vertriebsnetzes unterstützt die Unternehmensgruppe effizient die Geschäftsinteressen ihrer Kunden. Ein umfassendes Dienstleistungsangebot – onsite und online – gewährleistet Kunden weltweit eine gleichbleibend hohe Qualität und Flexibilität bei der Planung, Organisation und Durchführung ihrer Veranstaltung. Die Servicepalette reicht dabei von der Geländevermietung über Messebau und Marketingdienstleistungen bis hin zu Personaldienstleistungen und Gastronomie. Hauptsitz des Unternehmens ist Frankfurt am Main. Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.
Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

* vorläufige Kennzahlen 2018

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