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H&M Foundation

Durchbruch im Closed-Loop-Recycling
Es ist so etwas wie der Gral der sich mit Mode beschäftigenden Nachhaltigkeitsforscher und -experten: Die Suche nach einem Verfahren, mit dem sich Textilien aus Mischfasern recyceln lassen. Solange kein solches Verfahren Marktreife erlangt hat, ist außer einem ineffizienten mechanischen Recycling ausschließlich das Rezyklieren von sortenreinen Textilien möglich. Für die überwiegende Mehrzahl der gesammelten Alttextilien kommt damit aktuell nur ein Downcyclingprozess in Frage, bei dem sie als Dämm- oder Füllmaterial wiedergeboren werden.
Die H&M Foundation hat im Herbst diesen Jahres einen ersten Durchbruch vermeldet: Ihr sogenanntes Closed-Loop Apparel Recycling Eco-System Program ist ein auf vier Jahre angelegtes Forschungsprojekt, finanziert aus einem Teil des Umsatzes, den H&M mit den in seinen Stores zurückgegebenen Alttextilien erwirtschaftet. Im Zuge der Programmpartnerschaft hat das Hong Kong Research Institute of Textiles and Apparel gemeinsam mit den japanischen Universitäten Ehime und Shinshu nun erfolgreich einen hydrothermalen chemischen Prozess gefunden, der es erstmals ermöglicht Baumwoll-Polyester-Mischungen zu trennen und vollständig zu recyceln. Die H&M Foundation verspricht, den Prozess anderen Unternehmen in einem Lizenzverfahren zur Verfügung zu stellen – fast scheint es, als sei die Suche zu Ende.
https://about.hm.com/en/media/news/general-2017/Successful-method-found-for-recycling-blend-textiles-into-new-fibres.html

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