Überspringen

Hightech hoch drei

Mit intelligenter Robotertechnologie, personalisiertem 3D-Druck und einer Faserinnovation erzielt Adidas einen Triple

Adidas macht Tempo. Mit seinen unterschiedlichen Innovationen definiert das Herzogenauracher Unternehmen die Grenzen der Sportartikel-Welt immer wieder neu.
Dass Nachhaltigkeit kein Gegensatz zu High-Tech sein muss, sondern ein integraler Bestandteil sein kann, zeigt Adidas mit dem weltweit ersten Performance-Schuh aus Biosteel®-Fasern, einer Nachbildung natürlicher Seide entwickelt vonm deutschen Biotechnologieunternehmen AMSilk. Die Vorteile: Die Synthetikfaser aus naturidentischen Seiden-Biopolymeren ist nicht nur besonders leicht und nach Angaben des Herstellers das potenziell stärkste, bislang verfügbare Naturmaterial, sondern auch 100% biologisch abbaubar in einem vollständig natürlichen Prozess. „Damit bewegen wir uns von der Idee geschlossener Kreisläufe weg, hin zu einem Endloskreislauf, ja vielleicht sogar weg vom Kreislaufdenken überhaupt“, so James Carnes, Vice President Strategy Creation bei Adidas.

Bereits 2015 ließ der deutsche Sportartikelhersteller mit neuen Möglichkeiten in Sachen Personalisierung seine Vision eines ganzheitlichen Hightech-Erlebnisses für den Konsumenten Realität werden und lancierte das Projekt „Futurecraft 3D“: Nach einer Laufbandanalyse im Store erhält der Kunde einen individuell abgestimmten Laufschuh. Eine Zwischensohle, die an die Fußform des Läufers angepasst ist und im 3D-Druck gefertigt wird, verwirklicht die Dämpfungsansprüche des jeweiligen Läufers und ermöglicht ein maßgeschneidertes Lauferlebnis.

Auch in Sachen Fertigung geht Adidas mit automatisierten Fabriken unter dem Namen „Speedfactory“ völlig neue Wege. In der Speedfactory sollen hochfunktionale Sportartikel mit Hilfe von intelligenter Robotertechnik noch schneller hergestellt werden. Dank Automatisierung kann die Produktion dorthin verlagert werden, wo sich die Konsumenten der Marke befinden. Damit ist der deutsche Sportartikelhersteller nahe an den wichtigsten Märkten, kann flexibel auf Kundenwünsche reagieren und gleichzeitig transportbedingte Emissionen verringern. Gemeinsam mit der Firma Oechsler AG und dem schwäbischen Spezialmaschinenbauer Manz stellte Adidas 2015 die Pilotfabrik in Ansbach vor. Nachdem 2016 mit dem „Futurecraft M.F.G.“ ein erster Laufschuh aus der Speedfactory in den Verkauf ging, ist für dieses Jahr der Start der Serienproduktion und die Eröffnung einer weiteren Speedfactory im US-amerikanischen Atlanta geplant. Dort sollen zunächst 50.000 Schuhe produziert werden. Mittelfristig wollen die beiden Firmen die jährliche Produktion auf eine halbe Million Schuhe pro Fabrik erhöhen.

www.adidas-group.com

Die Messe Frankfurt verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Besuchserlebnis bieten zu können. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Informationen