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Branchennews: Textilforschung

Green Deal Textil

Textilien als Baustoff für klimafreundliche Häuser. Luftreinigende Textilfassaden an Gebäuden. So könnten die umweltschonenden Innenstädte der Zukunft aussehen. Der Gesamtverband textil+mode und das Forschungskuratorium Textil präsentieren innovative textile Produkte im Sinne des europäischen „Green Deals“ am 9. und 10. Juni auf der Woche der Umwelt in Berlin. Im Vorfeld gibt die „Zukunftsstudie Perspektiven 2035“ am 12. März Einblicke in die Umsetzung des Green Deals mit Textil.

Februar 2020

Der Green Deal der Europäischen Kommission wurde am 11. Dezember 2019 vorgestellt. In wenigen Wochen soll ein Klimagesetz vorgelegt werden. Das übergeordnete Ziel: bis 2025 in der EU Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen.

Welchen Beitrag die Textilbranche zu den Klimazielen der EU leisten könnte, das zeigen der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie auf einem Gemeinschaftsstand mit der Textilforschung vom 9. bis 10. Juni 2020 im Schloss Bellevue in Berlin. Dort laden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur sechsten Woche der Umwelt ein. Ein umfangreiches Programm aus Diskussionsrunden, Interviews und Fachforen sowie innovativen Projekte von 190 Ausstellern zeigen zukunftsrelevante Lösungen auf, die die Umwelt schützen und Ressourcen schonen.

Am 12. März 2020 stellt der Gesamtverband textil+mode in der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund in Berlin zudem die „Zukunftsstudie Perspektiven 2035“ vor. Die Studie behandelt Themen wie Kreislaufwirtschaft, Mikroplastik und Luftreinheit und nimmt die europäische Kooperation und die Sicherung des Textil- und Modestandorts Deutschland in den Blick.

Green Deal Textil: Textilien spielen eine tragende Rolle um die Klimaziele zu erreichen. „Beispielsweise kann Textil als Baustoff im Textilbeton zum Schlüsselelement für klimafreundliches Bauen werden. Oder mit der Entwicklung von sortenreinen Verbundmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen eine Antwort auf die Frage nach recycelbaren Werkstoffen geben,“ so Johannes Diebel, Leiter Forschung beim Forschungskuratorium Textil.

Weitere Innovationen sind Textilien, die Wertmetalle zur Wiederverwertung aus dem Abwasser fischen oder Mikroschadstoffe bei der Trinkwasseraufbereitung binden. Am Gemeinschaftsstand der teilnehmenden Forschungsinstitute DTNW Deutsches Textilforschungszentrum Nord-West, ITA Institute für Textiltechnik der RWTH Aachen University, TITK Thüringisches Institut für Textil- und Faserforschung Denkendorf und Forschungsinstitut für Textil- und Bekleidung auf der Woche der Umwelt wird auch gezeigt wie aus Abfällen Bekleidung entsteht. Zu sehen sind intelligente metallfreie Heizfolien und naturfaserbasierte Textilhalbzeuge in Leichtbauprodukten. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum „Textil vernetzt“ präsentiert Projekte zur digitalen Transformation in der Textilindustrie. „Go Textil“, die Ausbildungskampagne der Branche, stellt Ausbildungsmöglichkeiten in der Textil- und Bekleidungsindustrie vor.

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Weitere Informationen finden Sie hier:

Pressemitteilung: Green Deal Textil beim Bundespräsidenten

www.woche-der-umwelt.de

https://textil-mode.de

www.aif.de

 

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