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Branchennews: FCG German Sustain Concept

Die Gewinner des German Sustain Concept

Den deutschen Designnachwuchs und nachhaltiges Engagement fördern – mit dieser Vision startet das Mentorenprogramm German Sustain Concept des Fashion Council Germany in das Jahr 2019, um die aufstrebenden Modelabels Lara Krude, Often, Phylyda und Working Title über zwei Jahre hinweg zu begleiten und zu fördern.

Februar 2019

„Nachhaltige Mode ist deshalb so wichtig, weil sie das herkömmliche Konzept, wie Mode produziert und gehandelt wird, komplett neu denkt. Dafür braucht es Designer, die all das ausprobieren, um erst für sich und später für die Modeindustrie den besten Weg zu finden (...)“, so Melissa Drier, Modejournalistin, Consultant und Mitglied der elfköpfigen Fachjury, die aus zahlreichen Bewerbern vier nachhaltige Fashion-Labels für die Teilnahme am begehrten Mentorenprogramm German Sustain Concept ausgewählt haben. Die Förderung unterstützt den deutschen Modenachwuchs indem es ausgewählte Fashion-Labels und Designer bei der Weiterentwicklung ihrer nachhaltigen Geschäftsmodelle begleitet. Das Ziel ist es, ihnen durch individuellen Business-Support sowie mehrstufige Coachings, unter anderem in den Bereichen Sourcing, Distribution und Vermarktung, den Weg in eine erfolgreiche Zukunft zu ebnen.

Often by Ashley Marc Hovellea
Der Berliner Menswear-Designer Ashley Marc Hovellea kreiert klare, zeitlose Premium-Essentials aus Jersey- und Strickstoffen, denen er mit auffälligen, oftmals ironischen Prints und Illustrationen neue Bedeutung verleiht. Die eco-faire Menswear-Kollektion setzt auf Biomaterialien, Naturfarben, umweltfreundliche Herstellungsprozesse und GOTS-zertifiziere Produktionsbetriebe in Europa, Portugal und Deutschland.

Lara Krude
Die Modedesignerin war jahrelang in Mailand für die Luxusmarken Ports 1961 und Ports V tätig, bevor sie 2018 in Hamburg schließlich ihr eigenes Label lancierte. Ihr Name steht für höchste Schneiderkunst, eine großzügige, asiatisch-inspirierte Schnittführung, hochwertige Materialien und malerisch-expressive Prints. 2017 gewann sie den renommierten „Designer for Tomorrow“-Award und begeisterte sowohl die Jury als auch die Schirmherrin Stella McCartney. Im Rahmen des Awards designte sie eine Capsule Collection für das Label Joseph Janard von Peek & Cloppenburg.

Phylyda by Lydia Maurer
Die Modedesignerin Lydia Maurer war für internationale Luxushäuser wie Yves Saint Laurent, Rue du Mail, Givenchy und Paco Rabanne tätig, bevor sie 2016 in Berlin ihr eigenes Premium-Swimwear-Label Phylyda gründete. Ihre Vision: “celebrating every body from petite to plus-size“ – mit ihrer Bademode den weiblichen Körper zelebrieren. Satte Farben und sinnliche Schnitte, die den Körper schützen, stützen und optimal zur Geltung bringen, ohne ihn einzuengen oder einzuzwängen. Die Stücke sind einzeln als Ober- oder Unterteil erhältlich, damit jede Kundin sich ihr Outfit entsprechend ihrer individuellen Figur zusammenstellen kann.

Working Title  by Antonia Goy & Bjoern Kubeja
Nach langer, erfolgreicher Zusammenarbeit starteten die Modedesignerin Antonia Goy und der Architekt  Bjoern Kubeja 2018 ihr eigenes Modelabel. Exquisites Schneiderhandwerk trifft auf zeitlose Eleganz und nachhaltiges, langlebiges Design. Working Title verwendet nur edelste Materialien natürlicher Herkunft wie Mulesing-freie Wolle, Kaschmir, Bio-Seide, Bio-Baumwolle und Tencel von zertifizierten europäischen Betrieben und verzichtet komplett auf Kunstfasern, um schädliche Rückstände beim Tragen und bei der Entsorgung zu minimieren. Die Kollektionen werden in Deutschland, Italien und Polen gefertigt.

Die vom Fashion Council Germany initiierte Förderung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Partner sind Neonyt, der globale Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation der Messe Frankfurt, Bikini Berlin und Showroom.de.

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Weitere Informationen finden Sie unter:
German Sustain Concept
Homepage des Fashion Council Germany

Foto Credits: ©Brix and Maas

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