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Digital, individuell, nachhaltig
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Messe: Neonyt

Digital, individuell, nachhaltig

Kleidung nach Kundenwunsch: individualisiertes Design durch digitale Lösungsansätze – noch Utopie oder schon Realität? Die Sommerausgabe der Neonyt zeigt Chancen und Potentiale der Digitalisierung der Textilindustrie. Vom 2. bis 4. Juli präsentieren sich zwei Microfactories im Kraftwerk und zeigen wie flexible Produktionsprozesse schon heute aussehen können.

Juni 2019

Industrie 4.0: Die Digitalisierung beeinflusst nicht nur das private Leben der Menschen, sondern hat auch einen enormen Einfluss auf den Alltag von Unternehmen – auch in der Modeindustrie. In Zukunft werden Unternehmen Kleidung On Demand produzieren müssen, um den Kundenanforderungen weiter gerecht zu bleiben und wettbewerbsfähig zu sein. Das fordert eine effizientere Gestaltung der noch unübersichtlichen Textil-Lieferkette mit ihren starren Produktionsschritten. Auf der Neonyt werden anhand zweier Microfactories die Chancen und Potentiale flexibler, digitaler Produktionsprozesse vorgeführt. „Die fortschreitende Digitalisierung verknüpft die textilen Fäden völlig neu. Die Branche befindet sich in einer Übergangsphase, was uns der Showcase auf der Neonyt mit den beiden Microfactories eindrucksvoll vor Augen führt“, so Olaf Schmidt, Vice President Textiles and Textile Technologies der Messe Frankfurt.

Das rumänische Unternehmen Gemini CAD Systems ist eines der weltweit führenden Entwickler von Technologien für die Textilindustrie. Auf 80 Quadratmetern stellen sie ihre „Pixel to Product“-Microfactory vor und produzieren vor Ort digital bedruckbare Kleider, Blusen und Bademode. Strima, ein polnisches Unternehmen, das zu den größten Anbietern von Näh-, Schneide-, Klebe- und Bügelmaschinen in Europa gehört, ist ebenfalls mit einer Microfactory Teil des Showcases. Mit ihrer Komplettlösung „Texi“ realisieren sie ein voll ausgestattetes Modeatelier mit Nähmaschinen, Schneid- und Bügelgeräten sowie Etikettier- und Nähzubehör. 

Digitalisierung und Glokalisierung – eine Fusion der Begriffe und Konzepte Globalisierung und Lokalisierung – sind Teil beider Lösungsansätze. Auch das „Customizing“, die individuelle Produktion nach Kundenwunsch, wird in den Microfactories zur Realität. Dadurch entstehen viele Vorteile für Kunden, Hersteller und die Umwelt. Von der Produktentwicklung an sind Größe, Stil und Muster individuell anpassbar. Dadurch wird der Tinten-, Stoff- und Sublimationspapierverbrauch reduziert und es entsteht die Möglichkeit einer Rückverlagerung der Produktion nach Europa, wodurch kürzere Lieferwege den CO2-Fußabdruck stark verringern. Mit der individuell, nach dem Kundenwunsch hergestellten Kleidung lassen sich Retourenraten reduzieren und Hersteller müssen nur produzieren, was vorher bezahlt wurde und sparen sich so Lagerhaltung und Ladenhüter.

Vom 2. bis 4. Juli zeigen die Aussteller im Kraftwerk Berlin, wie die Zukunft nachhaltiger Bekleidung und Produktion aussieht. Damit wird die Neonyt erneut zum globalen Hub für Mode, Nachhaltigkeit und Innovation mit einem spannenden Rahmenprogramm.

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Weitere Informationen finden Sie unter:

Pressemitteilung: Neonyt: Nachhaltigkeit von der Vorstufe bis zum Kleidungsstück

Informations- und Bildmaterialien: www.neonyt.com/presse

Facebook: facebook.com/Neonytberlin

Instagram: instagram.com/neonyt.berlin

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