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Branchennews: World Future Council

Build back better

Covid-19 war ein Weckruf für die Menschheit. Globale Führung, kollektives Handeln und gemeinsame Verantwortung sind es, was die Welt jetzt braucht – auch, um eine gerechte und nachhaltige Zukunft zu ermöglichen. Der World Future Council präsentierte in einem Schreiben gezielte Aktionen zum zukunftsfähigen Wiederaufbau.

Mai 2020

Wie wird die Welt nach Corona aussehen? Am besten nachhaltig, sind sich 44 Vertreter der gemeinnützigen Stiftung World Future Council (WFC) aus 24 Ländern aller Kontinente einig. Für eine gerechtere und resilientere Welt: In einem Schreiben sammelten sie eine Liste an sofort erforderlichen, gezielten Maßnahmen, die einen „besseren Wiederaufbau“ ermöglichen könnten. Der Brief wurde am 8. Mai 2020 an Staats- und Regierungschefs der ganzen Welt übergeben. Zu den Unterzeichnenden zählten unter anderem Prof. Dr. Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Otto Group, Ilsabe von Campenhausen von der BMW Foundation Herbert Quandt und Hafsat Abiola, Präsidentin der Initiative Women in Africa. „Dies ist ein Wendepunkt für die Menschheit, und es ist unsere Pflicht, unsere Welt so umzubauen, dass das Leben auf der Erde erhalten bleibt. Deshalb ist entschlossenes, starkes und sofortiges solidarisches Handeln der Schlüssel für den Wiederaufbau unsere Welt in einer Weise, die Kinder, Menschen und den Planeten respektieren“, sagt Alexandra Wandel, Vorstandsvorsitzende des WFC.

Die zehn Forderungen des WFC reichen von der Gewährleistung des Rechts auf Gesundheit für alle über die Stärkung und den Schutz von Frauen und Mädchen bis zur Achtung der Natur und ihrer Lebenszyklen. Globale Führung, kollektives Handeln und gemeinsame Verantwortung: Der Rat hält die internationale Gemeinschaft dazu an, Verpflichtungen wie die Agenda 2030 und das Pariser Klimaschutzabkommen umzusetzen und gleichzeitig weitaus strengere Maßnahmen zu fördern. Darüber hinaus erachten die Ratsmitglieder die Unterstützung einer nachhaltigen und gerechten Wirtschaft, die Verbreitung grüner Technologien sowie den Schutz und die Wiederherstellung von Ökosystemen als unerlässlich, um künftige Pandemien zu verhindern.

Das Bewusstsein der Modeindustrie für die Sustainable Development Goals im Rahmen der Agenda 2030 schärfen: Daran arbeitet auch das Texpertise Network der Messe Frankfurt gemeinsam mit der Conscious Fashion Campaign und dem United Nations Office for Partnerships.

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Weitere Informationen finden Sie unter:

Foto: Ciprian Boiciuc

Tags

  • Nachhaltigkeit
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